„Der verschollene Prinz“ von C. S. Pacat

Klappentext:
Der Beginn einer magischen Liebe

Damen, der Kronprinz von Akielos, verliert durch ein Komplott seines Halbbruders den Thron und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Prinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent – eitel, arrogant und grausam – steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, entdeckt Damen eine andere Seite von Laurent, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seine Freiheit oder Laurent…

  • Format: Paperback
  • Verlag: HEYNE
  • Seitenzahl: 317



Eine unerfüllte Versprechung, aber trotzdem ein wirklich gutes Buch.

Damen ist ein Krieger durch und durch, der Stolz seines ganzen Landes. Bis er von seinem Bastard-Bruder Kastor nach dem Tod ihres Vaters verleumdet wird und sich fortan in Ketten wiederfindet. Sklaverei ist für ihn nichts neues, doch am anderen Ende der Hierarchie zu enden und dazu noch im Feindesland, hatte er nie auch nur befürchtet. Nun besteht seine größte Angst darin, dass jemand seine wahre Identität aufdecken könnte, denn niemand ist bei dem Kronprinzen von Vere mehr verhasst, als der Held von Akielos, der seinen älteren Bruder in einer Schlacht vor sechs Jahren besiegt und getötet hat. Die Offenbarung seiner Herkunft würde also einem Todesurteil gleich kommen. Nicht, dass sein Aufenthalt in Vere leicht wäre, Demütigung und Gewalt scheinen die Grundpfeiler dieses Landes zu sein. Und am meisten sind sie gegen die Sklaven gerichtet, vor allem, wenn sie so widerspenstig wie Damen sind. Flucht hat deshalb oberste Priorität für Damen, bis er erfährt, dass es anderen Sklaven aus Akielos noch weit schlechter geht, als ihm. Um seine Landesgenossen zu schützen, geht er einen Handel mit seinem grausamen Meister ein. Im Austausch gegen die Rettung der anderen Sklaven aus den furchtbaren Verhältnissen, schwört Damen dem kalten, aber wunderschönen Laurent seinen Gehorsam.

Das gesamte Buch ist aus Damens Sichtweise verfasst und lässt sich wirklich sehr gut lesen. Leider habe ich mich vom Klappentext etwas getäuscht gefühlt.Es ist voller Intrigen und Spannung, aber leider hat mir die versprochene Romanze gefehlt. Zum Ende des Bandes schaffen es die beiden starrköpfigen Männer es gerade mal, sich zu akzeptieren und sich nicht mehr ständig den Tod des anderen auszumalen. Den Bewertungs- Abzug gab es nur, weil das Buch nicht hält, was es verspricht. Vielleicht handelt es sich ja um einen sehr seichten Anfang und im nächsten Teil finden die Beiden dann ihre Zuneigung zueinander.


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