„Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

Klappentext:

Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Aber es ist der Thronfolger, der Mares Herz höherschlagen lässt.

  • Format: Paperback
  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 501
  • Rezensionsexemplar



Verdammt! Warum habe ich den 2. Teil noch nicht?!

Kopfüber stürzt Mare im wahrsten Sinne des Wortes in eine Verstrickung von Ereignissen, denen sie nicht entkommen kann.
Im instinktiven Versuch ihr eigenes Leben zu schützen offenbaren sich ihr unbekannte Fähigkeiten, die sie selbst von den so talentierten Silbernen abhebt.
Eine Rote, die Fähigkeiten besitzt würde jedoch das Weltbild erschüttern und so wird sie vom König dazu gezwungen, ihre Identität zu verbergen und sich als verschollen geglaubte Silberne auszugeben.
Eine zusätzliche Eskapade kann sich das Reich nicht erlauben, denn im Verborgenen raufen sich Rebellen zusammen. Die Scharlachrote Garde wird zu einen zunehmenden Bedrohung für die gesellschaftliche Ordnung der silbernen Elite.
Mit ihrer Begabung könnte Mare zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden und so muss sie bald auf einen schmalen Grad zwischen Rebellion und der Sicherheit ihrer Lieben wandeln.
Die Gefühle, die sie für den Kronprinzen entwickelt, machen es ihr nicht leichter, scheint er doch die Machenschaften seines Vaters zu billigen. Schließlich trifft ein unerwarteter Verrat Mare tief und bestimmt ihr weiteres Schicksal.

Zunächst fühlte ich mich etwas an „Die Tribute von Panem“ erinnert, doch schnell fesselte mich die Geschichte noch mehr, als es das Werk von Suzanne Collins vermochte. Dieses Buch ist nicht nur spannend geschrieben, sondern zieht einen durch detailreiche Beschreibung mitten hinein in eine Welt, deren politische Konflikte gar nicht so abwegig sind und mit leichten Interpretationen auch auf unsere Gesellschaft übertragen werden können.
Mir gefällt es, dass die Charaktere nicht fehlerfrei sind und auch zu negativen Entscheidungen neigen. Gefühle wie Eifersucht, Neid, Wut, Spott und Trotz sind Charakteren wie Mare nicht fremd und lässt sie natürlicher erscheinen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie die Story weitergeht. Finden Mare und der Kronprinz trotz der widrigen Umstände zusammen?
Gelingt die Revolte?
Sind die „Bösen“ tatsächlich unbeirrbar?
Ich neige ja leider zu dem Gedanken, dass es hier schlussendlich kein absolutes Happy End geben wird….
Was die Saga durchaus noch spektakulärer machen könnte.


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