„Dragon Fire“ von G. A. Aiken

Klappentext:

Die sexy Drachenwandler von G. A. Aiken sind zurück:
Keita ist eine Drachin, die ihre Verehrer gern auf Schwanzeslänge Abstand hält. Bis Ragnar der Listige auftaucht, ein Warlord und Kriegsmagier der Nordländer, der absolut nicht an Keita interessiert ist. Er allein schafft es, Keita auf die Palme zu bringen. Von Stund an setzt die Drachin alles, aber auch wirklich alles daran, den attraktiven Blitzdrachen von ihren Qualitäten zu überzeugen – mit aufregenden Folgen…

  • Format: Taschenbuch
  • Verlag: PIPER
  • Seitenzahl: 512


Keita die Schlange muss üblicherweise nicht viel tun, um die volle Aufmerksamkeit aller männlichen Wesen in ihrer Umgebung zu erhalten. Sie ist schön, weiß was die Männer hören wollen und genießt alles, was ihr gefällt. Doch für langfristige Beziehungen hat sie so gar nichts übrig. Ebenso wenig schätzt sie es entführt und als Unterpfand verwendet zu werden. Zumal das ganze Unterfangen absehbarer Weise unnütz endet. Ihre Abneigung gegen ihren Entführer ist deshalb ausreichend groß, um ihn beim nächsten Wiedersehen mit ihrer scharfen Schwanzspitze niederzustechen.

Ragnar der Listige wird allein schon beim Gedanken an Keita vom Juckreiz in seiner Narbe gequält, die er ihr zu verdanken hat. Es ist also nicht verwunderlich, dass er weniger begeistert ist, seine ehemalige Geisel auf einer königlichen Mission aufzugabeln. Er findet es wirklich mehr als nervig, sie aus gefährlichen Situationen befreien zu müssen. Mit ihrem arroganten Auftreten, ihren koketten Tändeleien und stumpfsinnigen Taten, ist sie ein Symbol all dessen, was Ragnar verabscheut. Warum also kann er an nichts anderes mehr denken, als daran sich diese Frau zu Eigen zu machen?

Dieses Mal begleiten wir Ragnar und Keita auf einer Mission der Drachenkönigin, die sie durch mehrere Länder führt. Keita steht schon seit ihrer Geburt mit ihrer Mutter auf Kriegsfuß und doch erhält sie von dieser einen Auftrag, der das Schicksal der Südländer entscheiden wird.

Ich finde es herrlich, wie gut G. A. Aiken Charaktere beschreibt. Man urteilt über sie und denkt sie zu kennen, bis sie ihre wahre Natur enthüllen und man merkt, dass man vorgefasste Meinungen noch einmal überdenken sollte. Schon Gwenvael und Dagmar haben uns gelehrt, dass der erste Schein manchmal trügt und auch Keita straft unserem Urteilsvermögen Lügen.

Doch auch wenn er in die gleiche Vorurteilsfalle tappt, bleibt Ragnar mein Favorit, wenn ich zwischen den beiden Protagonisten wählen müsste. Er ist intelligent, loyal und geduldig. Und das muss er schließlich auch sein, wenn er darauf hoffen will, dass sich Keita irgendwann einmal von ihm in Besitz nehmen lässt. Doch wird er auch listenreich genug sein um den Nord- und Südländern einen Krieg zu ersparen?

„Und Annwyl die Blutrünstige, Königin der dunklen Ebenen, wusste: Wenn dies alles vorüber war, wenn der letzte Schild gespalten war, der letzte Kommandant vernichtet, der letzte Leichnam verbrannt, dann würde entweder ihr Kopf auf einem Spieß in den regierenden Provinzen Quintilians stecken, oder die Blutkönigin würde sich ihren Namen und ihren Ruf wahrhaft verdient haben.“

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