„Geborene des Lichts“ von E. F. von Hainwald

Klappentext:

Zwischen den flüchtigen Kerzen der Nacht gibt es wenige Auserwählte, die einem Leuchtfeuer gleichen.

Zeemiras Zukunft sieht Großes für sie vor – als Lichtgeborene trägt sie die Gabe der Heilung in sich.
Doch ihre ständige Unachtsamkeit droht ihr bisheriges Leben zu gefährden, denn in der Kathedrale duldet man keine unnützen Lasten.
Sie flüchtet sich in das Leben der einfachen Soldaten – Zukunftsängste sind ihnen unbekannt, da jeder Tag der letzte sein könnte. In Gesellschaft des Kriegers Jaleel und seiner Kameraden scheinen ihre Sorgen weit entfernt.
Sie ahnt jedoch nicht, dass ihre Gefühle zu ihm unseren düstere Vergangenheit, ihr Schicksal auf unvorhergesehene Weise verändern werden.

  • Format: Taschenbuch
  • Verlag: Gedankenreich Verlag
  • Seitenzahl: 281



Zum ersten Mal hatte ich zuerst einen Autor und dann sein Werk kennengelernt.
Auf der Buchmesse in Leipzig 2019 habe ich Enrico, alias E.F. von Hainwald beim gerade von mir entdeckten Gedankenreich Verlag angetroffen. Total aufgeschlossen und enthusiastisch hat er sich die Zeit genommen mit mir über viele Sachen zu reden und zu disskutieren. Angefangen mit dem Verlag, über das gesamte Spektrum des Fantasy- Genres, der Realität in SciFi- Romanen bis hin zu seinen eigenen Werken.
Er lauschte meinen Schilderungen, was ich denn so bevorzugt lese und drückte mir eine Ausgabe von „Geborene des Lichts“ in die Hand.

Bei „Geborene des Lichts“ handelt es sich eigentlich um den ersten Teil der Trilogie „Die Legende der Lichtgeborenen“, die auch schon als Sammelband erschienen ist.

Im Auftakt zu einer Geschichte, die Intrigen, unerwartete Wendungen und tiefe Gefühle verspricht, lernen wir die junge Heilerin Zeemira kennen. Unwirsch, direkt und eigensinnig stellt sie sich den Schikanen der anderen Lichtgeborenen. Selbst ihre eigenen Mutter gibt sich ihr gegenüber unnahbar, erfüllt sie doch keine der in sie gesetzten Erwartungen.
Ein weiterer Fehlschlag zwingt sie, sich neue Pfade in die Zukunft zu suchen. So schließt sie sich den Soldaten an und trifft auf Jaleel, der auf der vor ihr liegenden Reise ihr Begleiter werden soll.

Detaillreich und faszinierend, so sind nicht nur die Illustrationen des Autors, die die gesamte Geschichte begleiten, sondern auch die Erzählung selbst.
Schnell taucht man beim Lesen zwischen den Zeilen ab und findet sich mitten in Madina, der Heimatstadt von Zeemira wieder. Individuelle Charaktere und witzige Dialoge lockern die Geschichte auf und immer wieder kommt die Frage auf: Ist das nun Fantasy oder Science Fiction?
Denn eins wird klar: Die Zivilisation im Buch, sieht unsere als nahezu prähistorische Vergangenheit an.

Damit bleiben für die folgenden Bände noch viele Fragen offen:
Wo führt die Reise Zeemira und Jaleel noch hin?
Was wird ihnen dort widerfahren und offenbart?
Wie wurde aus der Welt wie wir sie kennen, die der Lichtgeborenen, Der Schattengilde und die der monströsen Masakh?

Ich bin schon sehr gespannt.

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