„Green Scales – Die Drachen von Talanis“ von Katharina V. Haderer

Klappentext:

„Ein Jahr. Zwei Arenen. Von einem Duell zur nächsten Schlacht.“

Die Suche nach ihrem leiblichen Vater führt Christie in die zwielichtigsten Viertel von Shousa, der Stadt der Drachen-Triade. Ausgerechnet ihre verhassten Drachenschuppen erwecken die Aufmerksamkeit zweier niederträchtiger Jäger, die Drachenwandler wie Ware verkaufen und Christie auf offener Straße entführen.
In Gefangenschaft wird Christie vor eine schwere Entscheidung gestellt. Soll sie da Risiko eingehen, ihre geheime Identität zu verraten, in der Hoffnung dadurch Hilfe zu erlangen? Die Uhr tickt – denn wer nicht verkauft werden kann, dem droht ein weitaus schlimmeres Schicksal…

  • Format: Paperback
  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenzahl: 324



Genauso überzeugend wie der erste Band!

Christie stolpert mal wieder kopfüber ins Chaos. Von der Identität ihres Erzeugers und ihren Aufgaben für die Hexade überfordert, verliert sie den Sinn für die Gefahr. So fällt sie in die Hände von Drachenfängern, die mit unheimlichen Kräften aufwarten. Auf ihrem Weg in die Freiheit muss sie sich mit dem ihr unbekannten Teil ihrer Herkunft auseinandersetzen, indem Sklavenarbeit zur Normalität gehören zu scheint. Besonders das Schicksal des grünen Drachens Jason berührt sie tief. Während sie versucht moralisch korrekt zu handeln, gerät sie zwischen die Fronten zwischen ihrem Erzeuger und den Mann, den sie ein Leben lang Vater genannt hat. Bei den Gedanken an einen Kampf zwischen den beiden, zerspringt ihr beinahe das Herz und ihre Welt droht Kopf zu stehen.
Kaum aus der einen Krise heraus, stürzt sie erneut durch ihr Unwissen über die Welt der Drachenwandler in eine Bredouille, aus der sie sich nun winden muss.

Wie man merkt, kann ich auch dieses Mal nicht viel über die Protagonistin verraten, denn jedes weitere Wort würde wohl zu viel verraten. Zwar strotzt dieses Buch wieder vor Spannung, doch möchte ich keinem Leser auch nur einen Hauch davon vorenthalten. Weiterhin bin ich von der unperfekten Charaktergestaltung begeistert und kann den nächsten Band gar nicht mehr abwarten. Vor allem weil Katharina V. Haderer mal wieder ihr grausames Spielchen mit mir treibt und mich mit einem Cliffhanger quält.

„Green Scales“ knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und lässt mich auf etwas mehr Romantik im nächsten Band hoffen.

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