„Illuminati“ von Dan Brown

Klappentext:

„Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der „Illuminati“. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.“

  • Format: Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Seitenzahl: 800



Ein Mystery-Thriller der im Gedächtnis bleibt.

Robert Langdon ist Professor für religiöse Ikonologie und Symbolologie an der Harvard Universität. Die Mickey Mouse Uhr darf niemals fehlen, denn sie gibt ihm die Kraft seine starke Klaustrophobie zu überwinden. Sein fotografisches Gedächtnis hilft ihm in so manchen kniffligen Situationen. Er macht einen sehr sympathischen Eindruck, obwohl seine Vorliebe für Symbole an manchen Stellen fast schon übertrieben detailgetreu veranschaulicht wird.

Vittoria Vetra ist die Adoptivtochter des Ermordeten und wird, während Roberts Verfolgung des Killers durch ganz Rom, seine Begleiterin. Durch ihre Physik-Kenntnisse kann sie beim Rätsel weiterhelfen.


Bei den Illuminati geht es um den Weg der Erleuchtung und darum die Kirche zu zerstören – und hier kommt Robert Langdon ins Spiel, denn der Ermordete Wissenschaftler von CERN hat ein Brandmal auf die Brust bekommen. Es zeigt das Ambigramm des Wortes „Illuminati“. Ein Symbol das bereits als „tot“ erklärt wurden war. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass die Antimaterie, die in einem Teil von CERN gelagert war, gestohlen wurde. Eine kleine Kugel, kaum nennenswert aber mit einer Kraft, die eine Atomwaffe in den Schatten stellen kann.

Robert und Vittoria gehen der Spur nach und versuchen mit allen Mitteln die Antimaterie zu finden und den Sieg der Illuminati über die Kirche zu verhindern, denn als Ort des Attentats gegen die Kirche ist kein anderer gewählt worden als der Petersdom.


Illuminati ist ein zweischneidiges Schwert, die einen lieben es und die anderen hassen es. Dan Brown greift hier die alten Mythen der Illuminati auf und bleibt nicht immer bei der Wahrheit. Nichtsdestotrotz ist die Recherche zu den Plätzen, Kirchen, Statuen und vielen anderen kleinen Dingen sehr gut gemacht. Auch die Beschreibungen der Orte, der Gefühle und diese Spannung die einem in den Knochen sitzt ist super gelungen. Das Ganze ist wie eine Schnitzeljagd durch Rom aufgebaut. Man fiebert mit und möchte wissen wer hinter dem Ganzen steckt, wer überhaupt auf wessen Seite ist, wem kann man also vertrauen und werden die Kardinäle überleben?

Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

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