„MondSilberLicht“ von Marah Woolf

Klappentext:

„Schon als ich dich das erste Mal sah, hatte ich das Gefühl, dass du gar nicht gut für mich bist.“

Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen. Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu bröckeln … und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf. Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen….

  • Format: Taschenbuch
  • Verlag: selfpublished
  • Seitenzahl: 297


Ein wirklich schönes Buch, dessen Besonderheiten einem lange im Gedächtnis bleiben.

Emma wird, vom Schicksal scheinbar bestraft, in eine ihr unbekannte Einöde geworfen. In einer neuen Umgebung, zwischen lauter Unbekannten muss sie nicht nur lernen Fuß zu fassen, sondern auch einen Platz für das Unerklärliche in ihrem Leben zu schaffen.

Calum kann es sich nicht leisten, sich auf ein Mädchen einzulassen. Mögen er und sein Volk in den Augen der Menschen auch nur noch eine Legende sein, so weiß er doch, wie gefährlich es ist, sollte die Wahrheit ans Licht kommen.

Es ist schon eine Weile her, dass ich MondSilberLicht beendet habe und doch verlassen ein paar seiner Eigenheiten nicht meinen Kopf. So gehören die Shellycoats nicht unbedingt zu den Legendenwesen, die man häufig in Romanen antrifft. Auch ist die gesellschaftliche Ordnung der „Anderen“ in Marah Woolfs Welt ganz anders, als man es aus so manch anderem Buch gewohnt sein dürfte. Vielleicht entstammen einige der Handlungsabläufe dem 1×1-Handbuch für Fantasyautoren, aber solche Griffe in die Trickkiste sollten immer gestattet sein, solange sie nicht zu oft zur Hilfe gezogen werden.
Außerdem bewundere ich, wie einfach es der Autorin doch gelingt, die Umweltschädigung durch den Menschen zu einer Bedrohung für ihre Story-Protagonisten zu machen. Damit wird ein wirklich wichtiges und ernstes Thema wieder gegenwärtig gemacht, dass doch leider bei viel zu vielen in Vergessenheit gerät.

Leider hat sich die Geschichte für so wenige Seiten an einen Stellen wirklich zäh gelesen, deshalb gibt es ein Minus.



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