„Snow Heart“ von Olivia Mikula

Zwei wie Schnee und Feuer!


Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau – bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?“

  • Format: Taschenbuch
  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenanzahl: 288



Manche Menschen verlassen einen nicht.


Caspara ist 22 Jahre alt und studiert Soziologie. Sie ist eine Schneefrau und besitzt daher Eiskräfte. Diese werden in ihrer Familie weitervererbt, jedoch nicht an jede Generation. Der Haken an der Sache ist, umso mehr Cass ihre Kräfte benutzt, umso mehr muss sie um ihr Herz bangen.


In „Snow Heart“ geht es darum, die Welt zu retten und am Besten Caspara nicht sterben zu lassen, denn je mehr sie diese Kräfte einsetzt, desto mehr wird ihr Herz der Schneefrau in ihr übergeben und sie würde sterben. Deshalb ist ihre Großmutter, die sie aufzieht, sehr darauf bedacht, dass Cass die Kräfte am Besten ignoriert.
Allerdings ist die Gefahr wieder auferstanden und die Schneefrau in ihr wird „aggressiver“. Mittlerweile wird Cass bewusstlos, nachdem sie ihre Eiskräfte eingesetzt hat und es erscheint ihr ein Schneegesicht, dass genauso aussieht wie ihr Austauschstudent Wyatt. Ihre erste Begegnung mit ihm war sehr merkwürdig und die Geschichte nimmt von da an einen rasanten Dauerlauf.


Ich habe das Buch bereits vor einiger Zeit beendet und habe aber so lange mit der Rezension gewartet, damit sich meine Gemüter beruhigen. Bringt nur leider irgendwie nichts. Diese Geschichte hat mich sehr genervt. Ich breche ungern Bücher ab, aber bei diesem hier war ich kurz davor.


Die Idee der Geschichte ist super. Ich habe mich wirklich darauf gefreut und wurde leider bitter enttäuscht. Vielleicht bin ich auch einfach zu „alt“ für diese Geschichte.
Es gibt ziemlich viele Wendungen in dem Buch und einiges ist nicht vorauszusehen, das wiederum hat mir gefallen. Dadurch wollte ich auch das Ende wissen und es ist nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Nichtsdestotrotz war Cass mir zu sprunghaft und dieses ständige mutlose und dann doch wieder „auf sie mit Gebrüll“ war eigentlich schon lächerlich. Dazu kommt, dass ab Mitte des Buches die Rechtschreibfehler so extrem waren, dass selbst ich sie mitbekommen habe. Der Lesefluss wurde dadurch nur noch mehr gestört.


Der Schreibstil ist übertrieben und meiner Meinung nach nicht witzig. Eine 22-jährige sollte nicht wie ein Teenager von 16 Jahren klingen. Die Wortwechsel zwischen Caspara und den anderen Darstellern, vor allem mit Wyatt, waren einfach unfassbar plump. Die ständigen Anspielungen auf andere Geschichten oder Serien mag ich normalerweise aber auch hier ist es plump gewesen. Der Humor hat mir auch nicht zu gesagt.


Es tut mir wirklich Leid, dass ich an diesem Buch gefühlt kein gutes Haar lassen kann, denn auch hier steckt sehr viel Arbeit drin, aber mir hat es gar nicht zugesagt und ich war ziemlich genervt.

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