„Taken Princess – Du bist mein“ von Jane S. Wonda

Klappentext:
Ich bin ein Kämpfer.
Ich bin ein Killer.
Aber ich bin nicht gekommen, um dich zu töten. Ich werde Schlimmeres mit dir tun, wenn du nicht gehorchst.


ER Die halbe Welt kennt mich als den besten Box-Profi seiner Zeit. Doch nur wenige wissen, was ich wirklich bin: ein Killer.
Ich töte so gezielt, sauber und schnell, dass nur ich für die Aufgabe infrage komme, die wir uns im Kampf gegen den Abschaum der Welt überlegt haben. Vor mir ist niemand sicher und niemand in diesem Land sollte sich länger sicher fühlen. Auch nicht die kleine Prinzessin, die ich vor de FBI rette und mit mir nehme … Besser für sie, wenn sie nie den wahren Grund für mein Handeln erfährt.

SIE Sie nennen mich „Prinzessin“, weil ich Frauen zu Königinnen mache. Ich leb in einem Palast, in dem Männer glauben, ihr Glück zu finden, und doch nur dafür bezahlen müssen. An mir kommt niemand vorbei. Schon gar nicht lebend, wenn ich es nicht will.

  • Format: E-Book
  • Verlag: selfpublished
  • Seitenzahl: 297
  • Rezensionsexemplar



Lange ersehnt, hat mich die Geschichte des Letzten des Sünden-Trios nicht enttäuscht.

Wer bereits Catching Beauty und/oder Hunting Angel gelesen hat, kennt den Protagonisten Wres und stellt sich bei dem Buchtitel vielleicht auf eine etwas andere Story ein. Scheint der totgeglaubte ehemalige Box-Star doch noch der mitfühlendste der drei Freunde zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur die Catching Beauty Reihe gelesen habe, in der Wres im Gegensatz zu Crack ziemlich großherzig und menschlich wirkt. Beim Titel rechnete ich daher eher damit, dass er durch die Rettung einer Jungfrau in Nöten von seinem Rachefeldzug abgehalten wird.
Andererseits hätte ich es besser wissen müssen, schließlich ist Jane nicht gerade als Dark-Romance-Autorin der schwachen Protagonistinnen bekannt. Der Klappentext gibt dann schon einen besseren Eindruck von Saige. Hier treffen also zwei Killer aufeinander, deren Beweggrund jedoch nicht unterschiedlicher sein könnte. Während der eine tötet um Schwächere zu schützen und schont, wen man eben verschonen kann, geht der andere buchstäblich über Leichen um nur eines zu schützen: das eigene Leben.
Kein Wunder also, dass eine Menge Staub aufgewirbelt wird, als sich der Weg dieser beiden kreuzt.
Aber dafür ist es auch umso beeindruckender, wie die Autorin es schafft, Wres und Saige auf einen gemeinsamen Weg zu schicken. Motive, Beweggründe und Gefühle bleiben dabei relativ undurchsichtig und immer wieder sprühen mächtig die Funken, sowohl vor Sexualität, als auch vor Aggressivität.
Hier handelt es sich zugegebenermaßen nicht um Soft-Dark-Romance. Einige Stellen sind nichts für schwache Nerven, doch rettet in meinen Augen die starke Protagonistin immer wieder die Situation und reißt sie aus den Abgründen von den Geschichten, die niemand gutheißen kann.

Lediglich einen minimalen Abzug muss ich machen, weil Wres und Saige sich nach meinen Geschmack zu oft und zu lange im Kreis drehen. Immer wieder gibt es die gleichen Konflikte mit gleichem Ausgang.


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