„Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu

Klappentext:

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silber. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe…

  • Format: Hardcover
  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 412



Dieses Buch war ein absoluter Spontankauf. Ich habe gleich beide Teile mitgenommen und stehe nun vor einem Problem, denn nach dem Lesen des ersten Bandes hab ich so gut wie keine Motivation mit dem zweiten fortzufahren.

Marie Lu verknüpft eine mysteriöse Krankheit mit dem Ursprung einer übernatürlich begabten Rasse, die, wie es bei Minderheiten so oft der Fall ist, von der Regierung am liebsten so klein wie nur möglich gehalten wird. Gemeinsam mit der Protagonistin Adelina werden wir in diese Welt eingeführt. Adelina selbst hatte bis dato schon kein sonderlich einfaches Leben, was wahrscheinlich auch die Ursache für ihren eigenwilligen, unsympathischen, düsteren Charakter ist. Denkt man nun aber, damit sei man schon in den dunkelsten Tiefen der Charakterentwicklung angekommen, gibt uns Marie Lu noch einmal zu denken. Es werden immer mehr Charaktere vorgestellt und sie alle scheinen eher düster zu sein, als heldenhaft. Wer bei einer Geschichte einen Helden in strahlender Rüstung braucht, sollte wirklich die Finger von dieser Geschichte lassen.
Die Handlung selbst wird durch die nicht nachvollziehbaren Handlungen Adelinas gestützt, was mich fast wahnsinnig gemacht hat. Hätte ich das Buch nicht mit einem Buddy gelesen, hätte ich wohl noch länger als einen Monat benötigt um mich hindurch zu quälen.
Von den Charakteren konnte ich wohl noch am meisten mit Raffaele anfangen, doch fehlen einfach die nötigen Einblicke in die Charaktere, um einen von ihnen wirklich in mein Leserherz zu schließen. Ich bin gar nicht gespannt darauf, wie es weitergeht, weil ich es einfach viel zu anstrengend finde Adelina weiter zu begleiten. Daher kann ich Young Elites nicht wirklich weiterempfehlen.

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