„Blue Scales – Die Drachen von Talanis“ von Katharina V. Haderer

Klappentext:

„Ich träume von Wölfen. Mit hechelnder Zungen graben sie die Nasen in der Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.“
Ein Rudel wölfischer Gestaltwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.
Nie hätte die 18-jährige Christine „Christie Song“ gedacht, dass sie einer Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige Fähigkeiten geerbt haben kann. Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihre Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben…

  • Format: Paperback
  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenzahl: 280



Eine spannungsvolle Geschichte, mit einer herrlich realistischen Protagonistin.

„Blue Scales“ hat mich mit einer nicht absehbaren Handlung, Tiefgründigkeit und Spannung überrascht. Ich fand es herrlich, zur Abwechslung mal eine Protagonistin zu haben, die eben wirklich schwach ist und auch nicht spontan zur Heldin mutiert. Oft genug macht Christie Fehler, die sie unglaublich menschlich und somit real erscheinen lassen. Mich beeindruckt der familiäre Zusammenhalt, der zwischen ihr, ihrer Schwester und ihren Eltern herrscht. Gleichzeitig haben auch sie Probleme, wenn diese auch etwas extremer als die von uns Normalsterblichen anmuten. Ich stelle es mir unheimlich schwierig vor, auf doch vergleichsweise so weniger Seiten eine Welt und Gesellschaft zu erschaffen, die zwar einige Parallelen zu unserem Universum hat, aber doch so ganz anders ist.
Außerdem kann ich euch versprechen, dass es zur Abwechslung mal nicht romantisch oder gar schnulzig zugeht. Stattdessen wartet die Autorin lieber mit ausgedehnten Kampfszenen auf.
Viele Geheimnisse bleiben zum Ende des Buches offen und so verabschiedet uns Katharina V. Haderer mit einem gemeinem Cliffhanger.

Ein wirklich gutes Buch, gemacht für all die Fans vom Genre Fantasy.

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